Zusammen mit meiner Ricoh GX100 hatte ich im Dezember auch den EVF (Electronic View Finder) erstanden, diesen jedoch nach kurzer Testphase wieder verkauft, da die Bildqualität eine echte Beleidigung für mein Auge war – und ich war vom EVF meiner Leica Digilux 2 bereits einiges gewöhnt!
Nun war ich auf der Suche nach einem rein optischen Aufstecksucher. Aber ich musste feststellen: gute optische Sucher kosten leider auch gut Geld.
Der IKODOT war endlich die Lösung: einfach im Aufbau, einfach zu bedienen: durch die Veränderung des Abstandes zum Sucherrahmen ist eine Anpassung an die verschiedenen Brennweiten der GX100 möglich. Zum Glück hat die GX100 den genialen STEP-ZOOM, also definierte Zoom-Schritte von 24-28-35-50-72 mm Brennweite. Ich ändere also den Sichtabstand des Auges, um den Bildausschnitt zu vergrößern oder zu verkleinern.
Nach kurzer Übung und Eingewöhnung funktioniert das erstaunlich sicher und gut.
Bei der kurzen Brennweite ist die hyperfokale Distanz nah genug und vor allem die Schärfentiefe groß genug, um sorglos mit Fixfokus (3 m), 400 ISO und im Bildformat 2:3, das dem Ikodot-Sucherrahmen entspricht, schnelle Street-Fotografie in schwarz/weiß machen zu können. Genial!
Dienstag, 27. Mai 2008
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